Bilder und Geräusche verständlich machen

Audiodeskription vermittelt visuelle Informationen in Dialogpausen. Zuschaltbare oder dauerhaft sichtbare Untertitel geben Dialoge und wichtige Geräusche als Text wieder. Die Vorgaben berücksichtigten auch Geräte und Anwendungen, die diese Funktionen während einer Kinovorstellung bereitstellen können. [1]

Die Branche diskutiert die Umsetzung

Bei einer Veranstaltung des International Film Festival of India in Goa im November 2024 sagte Qube-Cinema-Mitgründer Senthil Kumar: „Barrierefreiheit ist keine Zusatzfunktion, sie ist eine gesellschaftliche Verpflichtung.“ Er erläuterte die Sorgfalt bei der Audiodeskription: Zu viel Erzähltext könne ablenken, zu wenig wichtige Handlung unerklärt lassen. [3]

Schrittweise Einführung

Für Filme mit Zulassung in mehreren Sprachen ging am 15. September 2024 ein Einreichungsmodul für Barrierefreiheit in Betrieb. Im Februar 2026 erinnerte die Zulassungsbehörde CBFC in Kolkata Antragsteller daran, dass die Anforderungen für andere Spielfilme ab 15. März 2026 gelten würden. Diese Mitteilungen betreffen die Zulassung; sie belegen keine bereits flächendeckend barrierefreien Kinovorstellungen. [2][4]