Ein Stellplatz entscheidet über die Fahrt
DPA erläuterte, dass viele Rollstuhlnutzende während einer Fahrt weder auf einen anderen Sitz wechseln noch ihren Rollstuhl zusammenklappen können. Barrierefreie Fahrzeuge privater Anbieter seien seltener und teurer. Die Organisation forderte die Verkehrsbehörde LTA auf, diese gemeinsame Vorrangregel nicht weiterzuverfolgen und stattdessen Rollstuhlplätze neben flexibel nutzbaren Kinderwagenflächen vorzusehen. [1]
Mitsprache vor Beginn eines Versuchs
Eine Übersicht des Verkehrsministeriums zu seinen Vorhaben für 2026 hatte einen schrittweisen Versuch für Rollstühle und aufgeklappte Kinderwagen angekündigt. DPA bezeichnete die vorherige Beteiligung als unzureichend, erwähnte aber auch Treffen mit der LTA, bei denen Interessenvertretungen ihre Bedenken vorgebracht hatten. Menschen mit Behinderungen sollten Verkehrsentscheidungen mitgestalten und mitverantworten. [2][1]
Parlamentsfragen im September
Am 9. September 2026 fragte der Abgeordnete Jamus Jerome Lim nach den Gründen für den Versuch, den Erfolgskriterien und der vorherigen Beteiligung. Der veröffentlichte parlamentarische Eintrag des Ministeriums verweist dazu auf eine zusammengefasste schriftliche Antwort für diese Sitzung. [3]