Die Ehe bringt Anerkennung in alltäglichen Rechtsfragen

Nach Angaben des UN-Büros erstreckt sich die Gleichbehandlung auf medizinische Versorgung, Eigentum, Erbschaft, Steuern und Adoption. Das gesetzliche Heiratsalter wurde außerdem von siebzehn auf achtzehn Jahre erhöht. Katia Chirizzi, damals amtierende Leiterin des Büros für Südostasien, bezeichnete die Reform als Erfolg für Thailand und seine LGBTIQ+-Gemeinschaft. [1]

Aktivisten hatten die Parlamentsabstimmung begrüßt

Nach der Senatsabstimmung vom 18. Juni 2024 bezeichnete Amnesty-International-Experte Chanatip Tatiyakaroonwong das Gesetz als „Belohnung für die unermüdliche Arbeit von Aktivisten“. Amnesty würdigte auch zivilgesellschaftliche Organisationen und Abgeordnete und forderte die Behörden auf, Beteiligung und Rechte über die Ehe hinaus zu schützen. [2]

Menschenrechtsvertreter fordern weiteren Schutz

Zum Inkrafttreten benannte das UN-Büro anhaltende Diskriminierung in Beschäftigung, Bildung und Gesundheitsversorgung sowie Hindernisse in anderen Gesetzen zur Elternschaft. Chirizzi verlangte eine wirksame Umsetzung und weitere Schritte bei Gesetzen gegen Diskriminierung und zur Geschlechtsanerkennung. Die Forderungen verbanden die Anerkennung der Ehe mit umfassenderem Schutz im Alltag. [1]