Dreizehn Menschen schildern alltägliche Einschränkungen
Die 2021 durchgeführte Untersuchung bezog 13 Menschen über eine Fokusgruppe und Interviews ein. Die Teilnehmenden beschrieben aufwendige Planung, fehlende Spontaneität und Kompromisse bei Ausbildung, Arbeit und Familienleben. Menschen mit ausreichender Persönlicher Assistenz berichteten über mehr Kontrolle. Die kleine qualitative Studie beschreibt Erfahrungen und liefert keine landesweiten Häufigkeitswerte. [1]
Des Kenny verbindet Assistenz mit Selbstbestimmung
„Selbstbestimmtes Leben bedeutet letztlich, unser Leben mit Wahlmöglichkeiten und Kontrolle zu führen“, schrieb ILMI-Vorsitzender Des Kenny im Vorwort. Bessere Assistenz könne Beziehungen stärken, weil Angehörige jenseits notwendiger Unterstützung Zeit miteinander verbringen können. Die Autorin und Aktivistin Sarah Fitzgerald begrüßte die Arbeit und die fortgesetzte Kampagne von ILMI. [1]
Ergebnisse fließen in die Kampagne für einen Rechtsanspruch ein
ILMI griff die Studie im Juli 2024 in einem Bericht zur Kampagne PAS NOW erneut auf. Die Organisation verlangte eine landesweite Definition Persönlicher Assistenz, einheitliche Bedarfsfeststellung, mehr Mittel, bessere Informationen und ein gesetzlich garantiertes Zugangsrecht. Dies waren Kampagnenforderungen für einen Dienst, den behinderte Menschen selbst bestimmen. [3]