Die Community spricht Schutzlücken an
Anan Bouapha, Präsident von Proud to Be Us Laos, wandte sich gegen Klischees über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität. Khamphone Sipaseuth vom Justizministerium erklärte, die verfassungsrechtliche Gleichheit verlange eine Prüfung von Lücken in Gesetzen und Leitlinien. Die Teilnehmer diskutierten Diskriminierung in Bildung, Beschäftigung, Wohnen und Gesundheitsversorgung sowie die Verantwortung der Verursacher. [1]
Eine Wissenschaftlerin berichtet über Ausgrenzung
In einem am 22. Juni veröffentlichten Porträt schilderte die transgeschlechtliche Wissenschaftlerin Inleusa Basengkham Mobbing in der Schule und mehr als ein Jahr Arbeitslosigkeit nach ihrer Rückkehr mit weiterführenden Studienabschlüssen nach Laos. Sie forderte stärkeren rechtlichen Schutz: „Sie sollten das gleiche Recht auf Bildung und Freiheit von Diskriminierung haben.“ [2]
Auch Arbeitgeber beteiligen sich
Dem Juni-Dialog ging am 24. Februar ein Wirtschaftsforum voraus, organisiert mit der nationalen Handelskammer, Proud to Be Us Laos, UNDP und der kanadischen Botschaftsvertretung. Unternehmen und Zivilgesellschaft tauschten Erfahrungen über Hürden am Arbeitsplatz und Personalgewinnung aus. Die Treffen verbanden rechtlichen Schutz mit Veränderungen bei der alltäglichen Einstellungspraxis.