Den Alltag selbst bestimmen
Der Leitfaden beschreibt Persönliche Assistenz als Unterstützung unter der Leitung der Person, die sie nutzt. Die Finanzierung soll dem individuellen Bedarf entsprechen und von dieser Person kontrolliert werden. Sie kann Anbieter auswählen oder Assistenten selbst beschäftigen. Nutzer sollen entscheiden, wer sie wann, wo und wie unterstützt, auch bei Bildung, Arbeit und im sozialen Leben. [2]
Mit Menschen mit Behinderungen planen
Die Empfehlungen verlangen, Informationen über den Unterstützungsbedarf möglichst direkt von Menschen mit Behinderungen einzuholen. Das Kapitel zur Budgetplanung fordert Behörden außerdem zur Zusammenarbeit mit deren Vertretungsorganisationen und Familien auf. Der Leitfaden schlägt damit eine Gestaltung von Diensten vor, in der Persönliche Assistenz die eigene Entscheidung ermöglicht. [2]
Zivilgesellschaft prüft die Umsetzung
Bei einem gesonderten Runden Tisch am 22. Juni 2023 unterstützte UNDP-Vertreterin Matilda Dimovska NGOs bei der Erstellung von Alternativberichten zur Umsetzung der Konvention. Solche Berichte könnten Themen sichtbar machen, die in Regierungsdarstellungen fehlen, sagte sie. Außerdem könnten sie Lösungen jener Menschen aufzeigen, deren Rechte zu wenig beachtet werden.