Mobilität verbindet Rechte im Alltag

Park erinnerte daran, wie die Verletzung eines Schülers auf einem Rollstuhllift der U-Bahn sein Engagement für barrierefreien Verkehr verstärkte. Er beschrieb Forderungen nach Aufzügen in Stationen sowie zugänglichen Bussen und Taxis. Seine Schlussfolgerung lautete: „Mir wurde klar: Wenn sich die Gesellschaft verändern soll, müssen wir einbezogen werden.“ [1]

Proteste führten zu Konflikten mit Behörden

Amnestys Kampagnenbericht beschrieb die 2021 begonnenen SADD-Proteste, bei denen Rollstuhlnutzende während der Hauptverkehrszeit in Züge ein- und ausstiegen. Die Organisation warf den Behörden übermäßige Gewalt und Klagen zur Unterdrückung friedlicher Proteste vor. Sie forderte den Schutz der Versammlungsfreiheit der Aktivistinnen und Aktivisten. [2]

Internationale Unterstützung setzte sich 2025 fort

Amnestys Folgebericht vom April 2025 zählte 463.645 Unterstützungsaktionen für Park, darunter Beteiligungen an Kampagnen in verschiedenen Ländern. Polizei und U-Bahn-Personal hätten im Januar kurzzeitig anders auf einen Protest reagiert, im Februar aber wieder übermäßige Gewalt angewandt. Laut der Organisation liefen weiterhin Verfahren gegen Park und SADD. [3]