Öffentlichen Diensten fehlen Verfahren und zugängliche Informationen

Laut dem Bericht zur Vorstellung erklärten 55 Prozent der befragten öffentlich Bediensteten, ihre Einrichtungen hätten keine lokalen Protokolle oder Leitlinien zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Mehr als 82 Prozent berichteten, es gebe kein barrierefreies Informationsmaterial. Diese Lücken betrafen den praktischen Zugang zu Schutzdiensten, etwa Informationen in Braille oder bolivianischer Gebärdensprache. [1]

Befragungen zeigen nötige Veränderungen in den Diensten

Die Studie verband quantitative und qualitative Forschung. Zu ihren Empfehlungen gehörten Schulungen für öffentlich Bedienstete, ein besserer baulicher Zugang zu Amtsstellen und Mittel für inklusive Dienstleistungen. Sie dokumentierte auch Forderungen nach mehr Wissen über Behinderung bei Behörden und in Gemeinden, wo Unverständnis Fragen zu Rechten und Unterstützung unbeantwortet lassen konnte. [2]

Später wurden sechs kommunale Protokolle gemeldet

In einem Folgebericht vom 29. November 2025 beschrieb Educo die Genehmigung von sechs kommunalen Protokollen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen mit Behinderungen. Vertretungen aus Corocoro, Filadelfia und Santiago de Huayllamarca berichteten über gemeinsam mit der Bevölkerung entwickelte Verfahren, Weiterverweisungswege und Informationsmaterialien. Die Partner nannten die Studie von 2024 als Grundlage dieser Arbeit. [3]