Einstellungspraxis auf dem Prüfstand
UN-Koordinator George Wachira hinterfragte, ob die Institutionen ihren Inklusionszusagen bei Einstellungen gerecht würden: „Wir scheinen tatsächlich hinterherzuhinken.“ Marcelia Neves aus dem Büro des stellvertretenden Premierministers bat die UN-Organisationen um finanzielle und fachliche Unterstützung, auch bei der Kostenberechnung und der Aufnahme der Prioritäten in ihre Programme. [1]
Organisationen sollen Forschung leiten
Der veröffentlichte Aktionsplan sieht Forschung unter der Leitung von Selbstvertretungsorganisationen vor. Außerdem sind vierteljährliche Treffen zwischen Ministerien und halbjährliche Treffen der Beteiligten zur Umsetzung vorgesehen. Damit erhalten Behindertenorganisationen neben Ministerien und Privatwirtschaft einen festgelegten Platz in Planung und Berichterstattung. [2]
Inklusion muss im Budget stehen
Ein ergänzendes Regierungshandbuch verlangt konkrete Budgetposten für geplante Aktivitäten. Es nennt Arbeitsplatzanpassungen, zugängliche Software und die Sensibilisierung von Beschäftigten als Inklusionskosten. In seiner technischen Arbeitsgruppe sind der Behindertenverband FODSWA, Eltern, der Gehörlosenverband und Netzwerke von Frauen mit Behinderungen vertreten. [3]