Fünf Termine sammelten unterschiedliche Erfahrungen
Der Ergebnisbericht von SENADIS vom Mai 2025 dokumentierte drei regionale Termine für die Zivilgesellschaft und zwei für Beschäftigte öffentlicher Einrichtungen. Besprochen wurden Bewerbungsverfahren, der Arbeitsantritt und der Verbleib im Beruf. Die Beteiligten nannten unzugängliche Auswahlverfahren, Vorurteile, fehlende Anpassungen und unzureichende Unterstützung nach der Einstellung. Ihre Beiträge behandelten den Arbeitsalltag über die Einstellung hinaus.
Kommunikation und Arbeitsbedingungen im Fokus
Der Bericht dokumentierte Forderungen nach Gebärdensprachdolmetschen für gehörlose Beschäftigte, geeigneter Software für blinde Beschäftigte und sensorischen Anpassungen für autistische Beschäftigte. Außerdem wurden klarere Zuständigkeiten, Schulungen und dauerhafte Unterstützung verlangt. Die Einladung sah Dolmetschen in chilenischer Gebärdensprache vor und erklärte, dass die Empfehlungen in die Ausarbeitung einfließen, aber nicht verbindlich sein würden. [2][1]
Astorga verbindet Beteiligung mit politischen Entscheidungen
Bei der Ankündigung der Konsultation am 1. April 2025 erklärte die amtierende SENADIS-Direktorin Karen Astorga, „gesellschaftliche Beteiligung ist der Schlüssel zur Gestaltung und Umsetzung öffentlicher Politik“. Das Onlineverfahren richtete sich an Menschen mit Behinderungen, ihre Organisationen und regionale Mitglieder der zivilgesellschaftlichen Beiräte. An gesonderten Gesprächen nahmen Beschäftigte teil, die in Gemeinden, der Zentralverwaltung und autonomen öffentlichen Einrichtungen für die Berichterstattung über berufliche Inklusion zuständig waren.