Arbeitgeber und Gewerkschaften schlagen Maßnahmen vor

Edward Bernard, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands, sah im Arbeitskräftemangel eine Gelegenheit, mehr Menschen mit Behinderungen einzustellen. Sein Verband arbeitete an einem Unternehmensnetzwerk für Inklusion. Die Gewerkschaftsvertreterin Mererai Vatege nannte Kollektivverhandlungen als Möglichkeit, die Rechte von Beschäftigten mit Behinderungen zu stärken. [1]

Eine bestehende Quote bleibt unerfüllt

Die beschäftigungspolitische Übersicht der Internationalen Arbeitsorganisation beschreibt eine Beschäftigungsquote von zwei Prozent für Menschen mit körperlichen Behinderungen in Betrieben mit mindestens fünfzig Beschäftigten. Beim Dezember-Workshop wurde darauf hingewiesen, dass bereits Fidschis frühere Beschäftigungspolitik die Nichterfüllung dieses Ziels festgestellt hatte. Deshalb ging es sowohl um die Umsetzung als auch um künftige Zusagen. [2][1]

Neue Politik sieht Beteiligung der Organisationen vor

Laut Parlamentsprotokoll billigte das Kabinett am 4. Juni 2025 die Behindertenpolitik samt Umsetzungsplan. Die Strategie für 2025–2035 zählt Beschäftigung und wirtschaftliche Absicherung zu ihren Schwerpunkten. Organisationen von Menschen mit Behinderungen sollen neben Regierung und Dienstleistern an Gestaltung, Umsetzung und Kontrolle mitwirken. [3]