Bildung und zugängliche Dienstleistungen

Staatsminister Anupa Pasqual forderte Veränderungen für ein inklusiveres Bildungssystem und barrierefreien Tourismus. UN-Koordinator Marc-André Franche erklärte, die Umsetzung brauche Zusammenarbeit zwischen Regierung, Zivilgesellschaft und UN-Organisationen. Die Schulungsunterlagen standen in lokalen Sprachen und barrierefreien Formaten zur Verfügung, um die Beteiligung an den anschließenden Arbeiten zu ermöglichen. [1]

Ein landesweites Bild ungedeckten Bedarfs

Im Dezember 2024 berichtete UNDP, die daraus entstandene Situationsanalyse habe Fortschritte und Lücken aufgezeigt. Die Organisation verwies auf fehlende verlässliche Daten zu Behinderung und die Zusammenarbeit mit der WHO an einem Modell zur Bewertung von Behinderung. Sie betonte außerdem, Unterstützung müsse sich an der Führung und den Entscheidungen von Menschen mit Behinderungen orientieren.

Organisationen gestalten die nächsten Schritte

Der UN-Ergebnisbericht für 2024 würdigte den Beitrag von Selbstvertretungsorganisationen zur Analyse gemeinsam mit staatlichen Partnern. Er berichtete zudem über deren stärkere Beteiligung an Programmgestaltung, politischen Gesprächen und Notfallplanung. Die systematische Erhebung von nach Behinderung aufgeschlüsselten Daten blieb laut Bericht eine Herausforderung. [3]